Erfahrungen & Impressionen aus unserem ersten virtuellen Refresher

Pilot im fliegenden Klassenzimmer erfolgreich!

In der Woche vom 22.06- 25.06. hat der erste ICAO/IATA Refresherlehrgang für PK1 und PK6 in unserem virtuellen Klassenzimmer stattgefunden. Eva Glimsche ist gemeinsam mit Wolfgang Strober und 13 mutigen Teilnehmern durch 3,5 Tage IATA-Vorschriften geflogen.

Vorab ist zu sagen: ALLE Teilnehmer haben erfolgreich abgeschlossen und konnten ihr Zertifikat um weitere zwei Jahre verlängern.

Lesen Sie hier wie unsere Teilnehmer den ersten virtuellen Refresherlehrgang empfunden haben.

Wichtigste Erkenntnisse

  • die Schulung im virtuellen Klassenzimmer funktioniert wie geplant und macht auch „online“ Spaß
  • die Prüfung kann online durchgeführt werden.
    An dieser Stelle ein ganz ganz ganz großes DANKESCHÖN an unser Trainerteam, ohne die es nicht möglich gewesen wäre, die Übungen und Prüfungen online zu absolvieren. Ihr seid der Wahnsinn! Mehr als 3.000 Fragen zu erstellen und zu überprüfen in so kurzer Zeit ist einfach unglaublich!
  • die Technik ist ausgereift und läuft stabil
  • der Technik-Check vorab ist extrem wichtig
  • es gibt noch Luft nach oben: Optimierungspotenziale sind erkannt. Die nächste Durchführung wird noch besser werden.
  • das virtuelle Training passt nicht zu jedem.
    Einige Teilnehmer haben den Kurs als „Corona“-Alternative gesehen, während sich andere mehr Kurse in dieser Form wünschen. Wir haben dies bereits in unserer Planung für 2021 berücksichtigt.

Neuer Kurstermin

Aufgrund der positiven Erfahrung und der hohen Nachfrage bieten wir weitere Termine des virtuellen Refreshers an.

Zu den Refresher-Trainings:

Genehmigung der virtuellen Refresher

Die Live-Online Schulung wurde auch von Seiten des Luftfahrtbundesamtes begleitet und überprüft. Herr Bender war zu großen Teilen in der Schulung anwesend und vom Ablauf und Durchführung der Schulung sehr angetan.

Wir möchten uns auch an dieser Stelle nochmals herzlich für die ausgesprochen gute Zusammenarbeit mit Herrn Bender vom Luftfahrtbundesamt und dem Team der AustroControl bedanken. Der coronabedingte Lockdown war bestimmt ein Katalysator für die schnelle Genehmigung der Schulungen im virtuellen Klassenzimmer, aber wir wissen, dass dies v.a. in dieser Zeit, keine Selbstverständlichkeit ist.

Weitere Impressionen aus dem virtuellen Klassenzimmer

Zulassungsbescheid nach CBTA für Digitale Kurse (Pk1,2,3,6)

Als erster Anbieter für Gefahrgutschulungen haben wir die offizielle Zulassung von der Austro Control (Österreich) u.a. für digitale Kurse für die Personalkategorien 1,2,3 und 6, sowie nach dem befähigungsorientierten Training CBTA erhalten. Für Sie als Teilnehmer bedeutet das, dass Sie in der Übergangszeit zwei Zertifikate erhalten werden, eines nach dem „aktuellen PK-System“ und ein „neues“ CBTA-Zertifikat.
Ab sofort dürfen wir damit Grundkurse und Refresherlehrgänge nicht nur als Präsenztraining, sondern auch Online in unserem Virtuellen Klassenzimmer durchführen.

UPDATE: Am 08. Mai zog das deutsche Luftfahrtbundesamt nach und erteilte uns die offizielle Zulassung Wiederholerkurse (Refresher) in den o.g. Personalkategorien digital durchzuführen.

Hier sehen Sie die Zulassungen schwarz auf weiß. Ein Meilenstein für uns und für unsere Teilnehmer.

Nutzen Sie die ruhige Zeit und besuchen Sie unsere Kurse im virtuellen Klassenzimmer: so helfen Sie uns die Bugwelle möglichst flach zu halten.

Wir haben bereits die ersten Kurse (Grundlehrgang für beauftragte Personen (ADR/RID), Vorbereitung für die IHK-Auffrischungsprüfung, 49CFR) im virtuellen Seminarraum durchgeführt.

Das Feedback der Teilnehmer war durchaus positiv. Einige Teilnehmer berichten von einer konzentrierteren Arbeitsweise, andere freuen sich, dass sie nicht quer durch die Republik reisen müssen und abends im eigenen Bett schlafen können. Durch die Zuschaltung der Videos fühlt man sich aktiv in den Lernprozess eingebunden und auch der Austausch zwischen den Teilnehmern kommt nicht zu kurz. Sie können das virtuelle Klassenzimmer gerne jeden Dienstag und Donnerstag ausprobieren (siehe Virtuelles Klassenzimmer)

Strober & Partner

Prüfungszusammenfassung:
Neue Auflage zum Versand von Lithium-Batterien

Seit 01. Januar 2020 müssen die Informationen zum bestandenen UN 38.3 Test durch den Hersteller und durch nachfolgende Vertreiber anders dokumentiert werden als bisher und auf Nachfrage zur Verfügung gestellt werden.
Als Grundlage kann weiterhin der UN 38.3 Prüfbericht dienen, aber nun werden zusätzlich z.B. die kompletten Adress-Angaben inklusive Telefonnummer, Email-Adresse und Webseite gefordert.

Auch als Versender von Lithiumzellen und -batterien benötigen Sie die UN 38.3 Prüfungszusammenfassung vom Batterie- oder Gerätehersteller oder vom Lieferanten, so dass Ihre Firma diese auf Nachfrage einer Behörde, einem Spediteur oder einem Kunden zur Verfügung stellen kann.
Und im Moment müssen sich auch noch schriftlich bestätigen lassen, dass die Lithium-Zellen und Lithium-Batterien nach einem QM-Programm hergestellt wurde. Im UN Subkomitee der Experten wird bereits diskutiert diese Anforderung allein den Herstellern von Lithium-Zellen und Lithium-Batterien in die Verantwortung zu geben.

 

Für große Lithium-Zellen und Lithium-Batterien sind auch weitere technische Anforderungen zu bestätigen

  • Kurzschluss-Sicherung
  • Die Lithium-Zelle und die Lithium-Batterie muss mit einer Schutzeinrichtung gegen inneren Überdruck versehen oder so ausgelegt sein, dass ein Gewaltbruch unter normalen Beförderungsbedingungen verhindert wird.
  • Für Lithium-Batterien: Bei parallel geschaltenen Lithium-Zellen bzw. parallel geschaltenen Reihen von Lithium-Zellen müssen diese mit wirksamen Einrichtungen ausgerüstet sein, die einen gefährlichen Rückstrom verhindern. Dies wird z.B. mittels Dioden oder Sicherungen erreicht.

Ohne diese Nachweise besteht ein Transportverbot.

Diese Vorgaben gelten für Lithium-Zellen und Lithium–Batterien allein, in Geräten eingebaut, mit Geräten verpackt im Luftverkehr nach ICAO TI / IATA DGR, Straßenverkehr nach ADR und im Seeverkehr nach IMDG Code – weltweit.


Können Lithiumzellen / Lithiumbatterien auch ohne UN 38.3 Test transportiert werden?

Ohne Nachweis des UN 38.3 Tests dürfen Lithiumzellen und Lithiumbatterien nur befördert werden, wenn:

  • es sich um sogenannte Vorproduktionsprototypen handelt, die zum Zwecke der Prüfung zu einem Prüfinstitut oder zum Kunden befördert werden.
  • Kleinserien von maximal 100 Lithiumzellen bzw. Lithiumbatterien befördert werden.
  • Lithium-Zellen und Lithium-Batterien zur Entsorgung oder zum Recycling ohne vorliegende UN 38.3 Prüfungszusammenfassung befördert werden.
  • es sich um defekt / beschädigte bzw. sicherheitskritisch defekte Lithium-Zellen und Lithium-Batterien handelt.

Mehr Informationen finden Sie hier:

 

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, können Sie uns auch gerne direkt telefonisch kontaktieren oder bei unserem 09.Gefahrgut-Infomarkt am 05.-07. Mai mit unseren Experten klären.

1. Fortbildungswoche für Gefahrgutbeauftragte und beauftragte Personen – Rückblick & Erkenntnisse

„Stillstand bedeutet Rückschritt“ – nach diesem Motto versucht man bei Strober & Partner immer wieder neue Wege zu gehen und neue spannende Themen zu präsentieren.

Vom 18. – 22. November 2019 fand die 1. Auflage der Fortbildungswoche für Gefahrgutbeauftragte und beauftragte Personen statt.

Wir hören immer wieder von unseren Teilnehmern, dass die Ausbildung zum Gefahrgutbeauftragten bzw. zur beauftragten Person eigentlich nur auf die IHK-Prüfung vorbereitet, aber der Praxisanteil zu gering bzw. nicht vorhanden ist. Um die Lücke zu schließen wurde die Fortbildungswoche für Gefahrgutbeauftrage und beauftragte Personen konzipiert.
Unser Anspruch war es, dass in der Woche die Themen vertieft werden, die im Grundlehrgang zu kurz kommen und Fähigkeiten erworben werden, die für die Ausübung der Tätigkeit im Unternehmen notwendig sind.
Zusammengesetzt aus drei Teilen ermöglichten wir den Teilnehmern sich die Module so zusammenzustellen, wie es für sie individuell den größten Nutzen brachte. Einige kamen zu einem Modul, andere besuchten zwei Kurse und einige kamen sogar die ganze Woche, um mit Uwe Hildach, Ulli Lipp und Hans-Leo Bock zu arbeiten. Nachfolgend wollen wir diese tolle Woche nochmal in Wort und Bild Revue passieren lassen und einige Stimmen dazu vorstellen. Nach dem Erfolg der ersten Woche wird es 2020 eine zweite Auflage geben. Wo und wann sie stattfinden wird, haben wir natürlich auch in diesen Artikel gepackt.

Wochenrückblick

Montag & Dienstag (18./19. November 2019): Fortbildung für Gefahrgutbeauftragte und beauftragte Personen (Trainer: Uwe Hildach)

Den Beginn der Woche machte Uwe Hildach mit der „Fortbildung für Gefahrgutbeauftragte und beauftragte Personen“. An zwei Tagen kümmerte sich Uwe Hildach um Themen, die für Gefahrgutbeauftragte und beauftragte Personen im Alltag wichtig sind. Themen waren unter anderem die „Pflichten & Verantwortlichkeiten“ der Teilnehmer in ihrer Position, ihre „Rollen in der Prozesskette“ (bei der Beförderung Gefährlicher Güter), sowie die bevorstehenden Neuerungen.

Impressionen von der Fortbildung für Gefahrgutbeauftragte

Mittwoch (20. November 2019): Train-the-(Fach-)Trainer (Trainer: Ulli Lipp & Uwe Hildach)

Am Mittwoch widmeten sich Uli Lipp und Uwe Hildach der Frage wie es einem (Fach-)Trainer gelingt sein Wissen so weiterzugeben, dass Teilnehmer neue Inhalte zu Zusammenhängen verknüpfen, sich diese leicht merken und am besten selbst weitergeben können. Dabei gingen die beiden Seminarleiter zum Beispiel auf verschiedene „Aktivierungsmöglichkeiten“, „Die 5 Goldenen Regeln“ für eine perfekte Schulung als auch „die 7 Wege für eine perfekte Flipchartgestaltung“ ein. Es standen wieder zahlreiche Methodenwechsel auf dem Programm, so dass sich alle Teilnehmer vom großen Kompetenzspektrum der Trainer überzeugen und einiges abschauen konnten.

Impressionen von Train-the-(Fach-)Trainer

Donnerstag & Freitag (21./22. November 2019): Gefahrgutrechtliche Verstöße im Unternehmen – Management & Haftung (Trainer: Hans-Leo Bock)

Donnerstag und Freitag besuchte Rechtsanwalt und Gefahrgutpreisträger Hans-Leo Bock Strober & Partner, um die Verantwortung von Führungskräften bei der Nichteinhaltung von Gefahrgutvorschriften zu klären. Souverän verdeutlichte Herr Bock den erschienenen Unternehmern, Gefahrgutbeauftragten und beauftragten Personen die relevanten Rechtsfragen rund um die Haftung von Führungskräften bei der Beförderung gefährlicher Güter. Gewohnt sympathisch nahm sich der Rechtsanwalt auch nach dem Kurs noch Zeit den Teilnehmern die ein oder andere Frage zu beantworten und gewisse Inhalte nochmal zu erklären.

Impressionen von Gefahrgutrechtliche Verstöße im Unternehmen

Nachfolgend möchten wir einige Stimmen unserer Teilnehmer (und Trainer) vorstellen. Wir bedanken uns für das großartige Feedback.

Aussicht auf 2020

Auch 2020 haben wir von 09. -12. November wieder eine ähnliche Woche geplant. Diese wird dann in Boppard stattfinden und nachstehende Kurse beinhalten.

Fortbildung für Gefahrgutbeauftragte – Straße/Schiene/See

Wenn Sie unten „Zur Buchung“ klicken, können Sie die „Fortbildung für Gefahrgutbeauftragte – Straße/Schiene/See“ als einzelnes Modul buchen.

Kombinationskurs: Fortbildung für Gefahrgutbeauftragte + Gefahrgutrechtliche Verstöße im Unternehmen

Wenn Sie unten „Zur Buchung“ klicken, können Sie beide Module (Fortbildung GB und Gefahrgutrechtliche Verstöße im Unternehmen) zusammen buchen und dabei auch noch Geld sparen.

Gefahrgutrechtliche Verstöße im Unternehmen: Führungskräfte in der Verantwortung

Wenn Sie unten „Zur Buchung“ klicken, können Sie den Kurs „Gefahrgutrechtliche Verstöße im Unternehmen: Führungskräfte in der Verantwortung“ als einzelnes Modul buchen.

Strober & Partner

Rückblick zur ersten Lithiumbatterie Woche

Im Juli 2019 haben wir gemeinsam mit unserem Partner „Lithium-Batterie-Service“ die erste Lithium-Batterie-Spezialwoche veranstaltet.Die Teilnehmer konnten zwischen sechs verschiedenen Workshops wählen. Einige Teilnehmer hatten die Möglichkeit die BAM zu besuchen und hier Informationen zu Batterietests aus erster Hand zu erfahren.

An den Kursabenden nutzten die Teilnehmer die Zeit um sich untereinander und mit unseren Trainern vor Ort, ganz nach dem bewährten Infomarkt-Konzept,  auszutauschen.
Das Highlight des Rahmenprogrammes war bestimmt die Spree-Schifffahrt mit Abendessen in den Sonnenuntergang.

Nach dem erfolgreichen Start wird es im Herbst 2020 zur zweiten Auflage der Woche kommen.
Sie können sich den 28.09. – 02.10.2020 schon einmal vormerken.

Genauere Informationen zur Veranstaltung veröffentlichen wir im Herbst 2019.

Strober & Partner

Ein Lehrgang, mehrere Personalkategorien!

Dank unseres speziellen Lernkonzeptes sparen Sie Zeit und Geld!
Wenn Sie bei uns einen PK1, PK3 oder PK6 Lehrgang erfolgreich absolvieren, dann dürfen Sie im Anschluss z.B. auch verpacken.

Folgendes gilt für unsere Zertifikate:

Ein PK6-Zertifikat enthält PK1,2,3,6.
Ein PK3-Zertifikat enthält PK1,2,3.
Ein PK1-Zertifikat enthält PK1,2.

Achtung: Diese Regelung gilt bei Refresherkursen nur, wenn der Grundlehrgang bei Strober & Partner besucht wurde.

>> Hier geht´s zu unseren Grundlehrgängen

PK1 mit Klasse 7
PK1 ohne Klasse 7
PK3 mit Klasse 7
PK3 ohne Klasse 7
PK6

>> Hier geht´s zu unseren Refresherlehrgängen

PK1 mit Klasse 7
PK1 ohne Klasse 7
PK3 mit Klasse 7
PK3 ohne Klasse 7
PK6